Oktober 2005: Original-Farben kommen zum Vorschein
Bei den weiteren Abschleifarbeiten an der linken Rumpfseite sind die ursprünglichen
B.E.A.-Farben und -Titel unserer Viking fast vollständig wieder zum Vorschein
gekommen! Es sind nun Überlegungen im Gang, diese Seite des Flugzeugs entgegen
der Planung doch in den Originalfarben zu restaurieren; eine definitive Entscheidung
ist jedoch noch nicht gefällt.
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Die linke Rumpfseite ist auch bereits fast fertig geschliffen und teilweise mit
Primer-Farbe gestrichen |

Detailansicht der Original B.E.A.-Aufschrift, die wieder frei gelegt wurde |

Unter dem Heckleitwerk sind auch die Angaben zu Leer- und Maximalgewicht der
Viking - ebenfalls eine Original-Aufschrift - wieder sichtbar |
| Bilder: François Hug & Ralph Kunadt |
Oktober 2005: Weitere Arbeiten am Aussenrumpf
An den ersten zwei Oktoberwochenenden wurde die rechte Rumpfseite komplett geschliffen
und mit Primerfarbe versehen. Weiter wurden die provisorischen Cockpitfenster
installiert und die Flügelteile auf der Eingangsseite mit Hilfe eines Gabelstaplers
etwas vom Rumpf weg gezogen, damit wir auch auf dieser Seite mehr Bewegungsfreiheit
bei den Arbeiten haben.
Wir möchten unbedingt vor dem Winter auch die linke Rumpfseite fertig bearbeiten
und vor Korrosion schützen. Dafür suchen wir dringend weitere Freiwillige,
die bereit sind, an einem Samstagmorgen oder -nachmittag ein paar Stunden mitzuhelfen.
Die benötigten Werkzeuge werden gestellt, Fachkenntnisse sind absolut keine
vonnöten - jeder kann mitarbeiten! Bitte benutzen Sie unser Anmeldeformular,
wenn Sie uns helfen möchten. Vielen Dank!
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Ansicht vom Samstagmittag - der Rumpf ist bereits fast vollständig geschliffen |

Die provisorischen Cockpitfenster, die den Rumpf nun auch in diesem Bereich besser
abdichten |

Dieser Captain der Moldavian Airlines, der in Basel auf Saab 2000 umgeschult
wird, hat uns an seinem freien Samstagnachmittag mit Begeisterung und grossem
Einsatz geholfen |

Verschieben des Flügelteils mit Motorgondel vom Viking-Rumpf weg, um mehr
Platz zum Arbeiten zu schaffen |

Situation nach der Verschiebung der beiden grossen Flügelteile |

Ansicht vom Samstagabend - die rechte Rumpfseite ist komplett geschliffen und
mit Primerfarbe gestrichen |
| Bilder: Ralph Kunadt |
Oktober 2005: Neue Seiten auf unserer Homepage
Neu auf dieser Website zu finden: eine Vorstellung aller
deutschen Viking-Betreiber von Werner Soltermann und der Pressespiegel mit
Kopien von Artikeln, die in der Aviatikpresse über unser Projekt erschienen
sind. |
September 2005: Die Arbeiten durch den Sommer
Im Sommer 2005 wurden die Reinigungsarbeiten am Rumpf fortgesetzt, teilweise
auch endlich mit professionellen Schleifgeräten, die uns freundlicherweise
vom Paint Shop der Swiss Int'l Air Lines tageweise zur Verfügung gestellt
wurden. Die Stellen des Rumpfs, die fertig geschliffen sind, werden jeweils gleich
mit Primerfarbe zum Schutz vor erneuter Korrosion versehen. Ebenso wurde der
Transport-Trolley fertig gestellt, mit dem der Rumpf bewegt werden kann, und
allgemeine Aufräum- und Reinigungsarbeiten durchgeführt. Vom Flughafen
soll uns ausserdem in naher Zukunft ein Container geliefert werden, den wir neben
dem Flugzeug aufstellen und zum Einlagern von Arbeitsgeräten und Kleinteilen
nutzen können.
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Schleifarbeiten am Rumpf, der im vorderen Bereich bereits mit Primer-Farbe versehen
ist |

Drei Mitglieder des "Vintage Aircraft Club" in vollem ehrenamtlichem
Einsatz an einem warmen Herbstsamstag |

Hier gut sichtbar der von der EAA Alsace hergestellte gelbe Transport-Trolley,
auf den der Rumpf zum Verschieben gelagert werden kann |
| Bilder: Ralph Kunadt |
Mai 2005: Erfolgreicher "Viking-Apéro"
Am 21. Mai haben ca. 30 Mitglieder des Vintage Aircraft Club die Einladung zu
einem Informations-Apéro angenommen, an dem wir in geselligem Rahmen über
den Stand des Projektes informiert haben. Durch das schlechte Wetter konnte der
Anlass leider nicht wie ursprünglich geplant direkt neben dem Flugzeug im
Freien stattfinden; es war aber trotzdem möglich, die Viking ausgiebig zu
besichtigen.
Nachfolgend ein paar Impressionen dieses Samstags - für grösseres Bild
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| Bilder: Ralph Kunadt |
Mai 2005: Reinigungsarbeiten am Rumpf
Wir haben entschieden, die Viking mittels Spezialsäure endlich
vom Rost zu befreien, der im Museum in Mulhouse vom Dach des Lagerhauses v.a.
auf den vorderen Teil des Flugzeugs getropft ist (der Rumpf selbst ist ja bekanntlich
aus Duraluminium und deshalb rostfrei, obgleich an einigen Stellen etwas korrodiert).
Bei dieser Gelegenheit wurde auch gleich der Rest des Flugzeugs zumindest grob
vom angesammelten Schmutz der letzten Jahrzehnte gereinigt, sodass sich die Viking
nun optisch bedeutend besser präsentiert als bisher, wenn auch die provisorischen
Fenster zum Schutz noch abgedeckt sind. Die beschriebenen Arbeiten fanden an
zwei Samstagen statt.
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Entfernung des Rostes vom linken Vorderrumpf, während hinten die Fenster
abgeklebt werden |

Abdecken der Fensterscheiben zum Schutz |

Der Präsident des Vintage Aircraft Club in vollem Einsatz |

"Schrubben" des Rumpfes und einer Tragfläche mit Haushalts-Putzmittel
am zweiten Arbeitssamstag |

Von Rost und Dreck fast keine Spur mehr... Die rote Farbe der Original-BEA-Bemalung
ist an einigen Stellen wieder gut zu erkennen |

Gesamtansicht am Ende des zweiten Putztages |
| Bilder: Ralph Kunadt |
April 2005: Mit dem Frühling können auch die Arbeiten
am Flugzeug wieder aufgenommen werden
Die Viking hat mit dem provisorisch einigermassen abgedichteten Rumpf
den Winter gut überstanden, obwohl wir sie noch nicht in den Wind drehen
konnten; ausserdem wurden in der externen Werkstatt einige Restaurierungsarbeiten
an den Originalfenstern durchgeführt, die jedoch noch nicht abgeschlossen
sind.
Am 2. April wurden erste Vorbereitungen getroffen, um den Transporttrailer am
Rumpf der Viking befestigen zu können: An der Stelle, an welcher der Rumpf
rechts leicht gestaucht ist, wurden die Originalnieten ausgebohrt und durch Schrauben
ersetzt, die den Rumpf besser zusammen halten und die Last beim Transport mit
dem Trailer aufnehmen können. Bevor der Trailer zum Einsatz kommen kann
muss jedoch noch das Heckrad wieder funktionstüchtig gemacht werden, da
es beim Manövrieren des Rumpfs zum Steuern dient.
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Die in die Nietenlöcher zur Stabilisierung und Lastaufnahme neu eingesetzten
Schrauben |

Nahansicht einiger Schrauben |

Jetziger Zustand des Heckrades, das komplett revidiert oder ersetzt werden muss |
| Bilder: Ralph Kunadt, Wolfgang Neumann |