Herbst 2007: Innenarbeiten im Rumpf
Nach der gründlichen Innenreinigung des Rumpfs im Frühling konnte es nun daran
gehen, die entfernte Grundierung mit einer neuen Schicht Farbe zu ersetzen. Der
erste Teil des Flugzeugs, der innen komplett frisch gestrichen erstrahlt, ist
das Heck.
Für grösseres Bild bitte auf die Thumbnails
klicken: |
 |
 |
 |
| Bilder: Wolfgang Neumann |
Mai 2007: Drehen des Viking-Rumpfs um 90°
Am Abend des 2. Mai fand die schon lange geplante Aktion statt, an der wir den
Rumpf unserer Viking um 90° in den Wind gedreht haben, damit er nicht mehr
quer zur vorherrschenden Windrichtung steht und keine Gefahr mehr besteht,
dass er bei Stürmen Schaden nimmt. Unter tatkräftiger Mithilfe von
acht "Vikingern" und
dem parallelen Einsatz von zwei Gabelstaplern konnte
dieses Vorhaben in ca. 4 Stunden ohne grössere Probleme abgeschlossen werden.
Fotos dieser seit der "Ablieferung" der Viking an den EuroAirport wohl spektakulärsten
Aktion - für
grösseres
Bild bitte auf die Thumbnails klicken: |

Um genügend Raum für die Drehaktion zu haben muss zuerst der linke Flügelansatz
mit der Motorgondel umplatziert werden |

Ebenso wird der linke Aussenflügel verlegt, der auch noch im Weg liegt |

Die Nase der Viking wird zum Drehen mit Seilen an dem einen Gabelstapler angehängt... |

...während das Heck am anderen Gabelstapler befestigt wird. Dabei kommt
auch das akrobatische Geschick von André Goepfert zum Einsatz |

Beide Gabelstapler heben den Rumpf vorne und hinten an und fahren dann eine kreisförmige
Bewegung, um ihn um seine Hochachse zu drehen |

Unsere Viking "fliegt" für einen kurzen Augenblick wieder! |

Nach dem Drehen wird der linke Flügelansatz wieder näher am Rumpf positioniert
- diesmal in einer etwas weniger spektakulären "Fluglage" als in Bild 1... |

Zu guter Letzt wird der rechte Aussenflügel mit fertig behandelter Oberseite
umgedreht, damit nun auch die Unterseite geschliffen und geprimert werden kann |

Gesamtsituation nach der Dreh- und Umplatzierungsaktion. Zum Vergleich eine Ansicht
vor diesem Abend, von gleicher Stelle aus fotografiert |
| Bilder: Ralph Kunadt |
April 2007: Die Restaurierungsarbeiten gehen mit Volldampf weiter
Das schöne Frühlingswetter hat uns ermöglicht, seit März an den Wochenenden regelmässig unter der Leitung von Balz Buser am und im Flugzeugrumpf zu arbeiten. Hauptziel der Arbeiten war die komplette Entfernung des alten hölzernen Kabinenbodens, der stellenweise durchgebrochen oder morsch war und deshalb ein latentes Unfallrisiko darstellte. Das letzte Teilstück des Bodens wurde am 21. April heraus genommen, sodass nun auch der Unterrumpf von innen zugänglich ist und gereinigt werden kann. Diese Reinigung des Innenrumpfes hat bereits begonnen und wird mit Staubsauger und Kärcher-Hochdruckreiniger an den nächsten Wochenenden fortgesetzt.
Aussen wurde in der Zwischenzeit der BEA-Schriftzug abgepaust und soll nun auf elektronischem Weg zur originalgetreuen Reproduktion aufbereitet werden. Zudem wurde damit begonnen, die Oberseite der Flügel und die Motorgondeln abzuschleifen, wobei der rechte Flügel bereits fertig geschliffen und auch schon mit Primerfarbe zum Witterungsschutz versehen wurde.
Wir suchen weiterhin aktive Helfer, die gerne an einem oder mehreren Samstagen mit Hand anlegen und ihren Teil zur Restaurierung einer alten Verkehrsmaschine beitragen möchten. Alle, die bisher dabei waren, können bestätigen, dass ein solcher Einsatz wirklich Spass macht und die dafür aufgebrachte Zeit lohnend investiert ist. Es sind keinerlei Fachkenntnisse nötig,
und die Arbeiten finden unter kundiger Leitung statt.
Nachfolgend einige aktuelle Fotos - für grösseres Bild bitte auf die Thumbnails klicken: |

Entfernung des Bodens: Zuerst musste das Holz herausgeschlagen und -gesägt werden, bevor die Befestigungsschienen herausgeschraubt werden konnten |

Anschliessend wird der Innenrumpf gründlich gesaugt, um Staub und Dreck zu entfernen... |

...und dann mit einem Hockdruck-Reiniger ausgespritzt, der gleichzeitig auch die alte Schutzfarbe vom Aluminium entfernt |

Innenansicht nach der kompletten Entfernung des Bodens: Schalbretter bilden nun die provisorischen Gangwege |

Abschleifen des rechten Hauptflügels |

Der Flügel ist bis auf eine kleine Fläche bereits mit der selben Primerfarbe versehen, die bereits den Rumpf schützt |
| Bilder: Peter F. Peyer, Ralph Kunadt |